Jugendkonzerte
Moderation
Statement


Jugendkonzerte


Konzerte für Schüler und Jugendliche gehören zu den wichtigsten Tätigkeiten unseres Trios. Ähnlich wie unsere regulären Konzerte sind auch diese eine Kombination aus populärer Klassik, virtuoser Romantik und unterhaltsamer, jedoch aussagekräftiger Musik der Moderne. Die Moderation bietet Einblicke in die Geschichte der Instrumente, eine Zeitreise durch Europa oder eine Zusammenstellung biographischer Notizen zum Leben eines großen Musikers. Gelegentlich fassen wir die Musikstücke in ein Märchen zusammen und lassen dafür Biographisches und Wissenschaftliches weg. Durch das Märchen können besonders jüngere Zuhörer die Musik als ein bildhaftes Erlebnis erfahren. Das Märchen weckt ihre Fantasie, die das Gehörte mit Bildern und Empfindungen belebt. Nur so hat das Musikhören einen Sinn - und eine Zukunft.


Moderation


In einer geschichtlich und wissenschaftlich fundierten Moderation verbinden wir Original-Trios und Duos mit meist selbst geschriebenen Arrangements von der Klassik bis zur Moderne. Je nach Anlass verlagern wir den Schwerpunkt eines Konzertes auf rumänische und ungarische Musik, auf virtuose Romantiker, auf Neubearbeitungen klassischer Komponisten, auf Piazzolla-Tangos oder auf zeitgenössische Musik. Dabei bleibt uns immer ein Ziel, unsere Musik zu beleben und sie im Kontext verständlich zu machen. Wir möchten den Menschen das musikalische Selbstverständnis, welches mit der heutigen Vielfalt an Musikrichtungen rasant verloren geht, aufrecht erhalten. Deshalb zählen unsere Jugendkonzerte und die Atelier-Konzerte zu unseren wichtigsten Aufgaben. Sie fordern uns zur Forschung auf und bereichern unser Publikum um ein kulturelles Erlebnis.


Statement

"Die Kunst ist und war immer das Abbild des sozialen Lebens. In ihr findet man Antworten auf unbeantwortete Fragen zur Geschichte der Menschheit. In der Musik deutet das Verhältnis der Orchesterinstrumente zueinander auf die sozialen Strukturen hin, mit welchen der Komponist gelebt hat. Oft hat sogar die Kunst die soziale Welt geändert, wenn wir an die Märzrevolution denken oder an die Zeiten Napoleons.

Wir versuchen in unseren Konzerten zum Einen diesen gesamtkünstlerischen Aspekt hervorzuheben und unser Publikum auf Zusammenhänge zwischen Geschichte und Musik, Denken und Leben aufmerksam zu machen.

Zum Anderen geht es - bei der Programmgestaltung - um die Entwicklung des Konzertes selbst: wir möchten, dass die Menschen anders den Saal verlassen, als sie ihn betreten haben. Sie kommen herein mit Erwartungen, Vorlieben und Wünschen, Vorkenntnissen, Träumen und Problemen. Sie kommen mit ihrem Interesse und ihrer Offenheit, wie ein Mensch, der ein Buch öffnet und darin nach Antworten sucht.

Denken Sie an die Filme oder Bücher, über die Sie lange hinterher nachgedacht haben. Wodurch haben sie fasziniert? Durch ihren Aufbau? Durch dem tragischen Ende? Oder durch die endlich wiedergefundene Liebe? Entscheidend ist in jedem guten Kunstwerk der heutigen Zeit, dass es innerhalb von 10 Minuten fesseln kann, dass der Zuschauer nie auf seine Uhr blickt, und dass es ihm jene Gänsehaut vermittelt, welcher der Komponist zum Schaffen der Musik gebracht hat.

Denn worauf es wahrlich ankommt, sind jene Momente, in denen man seine Gedanken und Probleme, ja sogar die Zeit vergisst und sein eigenes Wesen aufgibt, um sich für den einen Moment mit der Musik - unbemerkt und unbestraft - zu verbinden.

Um das Publikum fesseln zu können, muss man sehr flexibel sein und sofort reagieren, man muss überzeugen können und - am wichtigsten - sehr gut vorbereitet sein. Wir freuen uns, immer wieder vor einem besonderen Publikum zu stehen und betrachten es als eine Herausforderung, und darauf bestens vorzubereiten."

Aus einem Statement von Aaron Dan während einer Pressekonferenz von "Kultur im Logenhaus" in Berlin am 25. Januar 2005

Kontakt

Aaron Dan
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